ISKCON 60 JahreJagannatha-Tempel Berlin

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Erster Tempelbesuch

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Vielleicht möchtest du deine spirituelle Reise vertiefen, vielleicht bist du einfach neugierig auf den Tempel. Bei uns begegnen dir Kirtan, Meditation und vedische Philosophie in einer offenen und lebendigen Atmosphäre.

Vorkenntnisse brauchst du nicht. Ob du schon länger Yoga praktizierst oder zum ersten Mal einen Krishna-Tempel besuchst: Du bist herzlich willkommen, zuzuhören, mitzusingen, Fragen zu stellen und die Gemeinschaft kennenzulernen.

Unsere regelmäßigen Programme verbinden gemeinsame Mantra-Meditation, Einblicke in die Bhagavad-gita und andere vedische Schriften sowie Zeit für Begegnung und Austausch.

Melde dich gern vor deinem ersten Besuch bei uns. Dann können wir uns auf dich einstellen und etwas Zeit für deine Fragen einplanen.

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So findest du uns.

Jagannatha-Tempel Berlin
ISKCON Berlin e. V.
Berliner Allee 209
13088 Berlin

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Haltestelle Berliner Allee/Rennbahnstraße wird von den Tramlinien 12 und 27 sowie den Buslinien 156, 255, 259 und N50 bedient. Alternativ fährst du mit der M4 oder M13 bis zur Haltestelle Weißer See und gehst von dort über die Berliner Allee bis zur Hausnummer 209. Bitte prüfe vor der Fahrt die aktuelle Verbindung bei der BVG.

Die Höchste Persönlichkeit Gottes

Wer ist Krishna?

Krishna inmitten von Kühen, Pfauen und anderen Tieren in Vrindavana
Krishna in der friedvollen Landschaft von Vrindavana

Der Allanziehende

Krishna ist ein Name der ursprünglichen Höchsten Person, der Quelle alles Existierenden. Gott besitzt viele Namen, und jeder von ihnen beschreibt einen anderen Aspekt seiner Persönlichkeit. Namen wie Allah, Vishnu, Jehova und Gott weisen auf seine Größe sowie auf seine Stellung als Schöpfer, Erhalter des Universums und Herr aller Wesen hin.

Der Name Krishna bedeutet „der Allanziehende“. Er bringt den unvergleichlichen Zauber und die Schönheit der Höchsten Person zum Ausdruck, wie sie sich ihren vertrautesten Geweihten offenbart.

Krishnas Erscheinungen und Spiele

Krishna erscheint in weiteren göttlichen Formen – den Avataras –, um das Universum zu erschaffen und zu erhalten. Gleichzeitig lebt er in der spirituellen Welt in liebevollen Beziehungen mit seinen unzähligen Gefährten.

Von Zeit zu Zeit erscheint er auch in der materiellen Welt, um seine Geweihten aus dem materiellen Dasein zu befreien und zerstörerischen Kräften Einhalt zu gebieten. Dabei vollbringt er übermenschliche Taten: Er hebt einen Berg empor, verschluckt einen Waldbrand und bezwingt außergewöhnlich mächtige Dämonen – so mühelos, wie ein Kind mit Spielzeug spielt.

In der Bhagavad-gita spricht Krishna selbst über sein Wesen und erklärt, wie jeder Mensch ihn durch Krishna-Bewusstsein, den Weg des Bhakti-Yoga, erkennen kann. Das Srimad-Bhagavatam beschreibt Krishnas außergewöhnliche Persönlichkeit und seine faszinierenden Spiele besonders ausführlich im Zehnten Canto.

Brahman, Paramatma und Bhagavan

Krishna ist die Quelle des Brahman, der alles durchdringenden spirituellen Energie, die alles und jeden umfasst. Alle Lebewesen sind winzige Teile seiner Energie. Als Paramatma, die Überseele, ist er zugleich in jedem Atom und im Herzen eines jeden Lebewesens gegenwärtig.

BrahmanDie alles durchdringende spirituelle Wirklichkeit.
ParamatmaDie Überseele im Herzen aller Lebewesen und in jedem Atom.
BhagavanDie Höchste Person und der Ursprung aller Energien.

Letztlich ist Krishna Bhagavan, die Höchste Person, die alle Füllen in unbegrenztem Maß besitzt: Reichtum, Kraft, Ruhm, Wissen, Schönheit und Entsagung.

Die Erkenntnis der Absoluten Wahrheit entfaltet sich in drei Stufen. Zuerst wird ihr alles durchdringender Brahman-Aspekt verstanden. Danach erkennt man ihre Gegenwart als Paramatma im eigenen Herzen und in allen anderen Wesen. Schließlich begegnet man Krishna als Bhagavan – der allanziehenden Höchsten Person, der Ursache aller Ursachen und dem Ursprung allen Seins.

Krishnas ewige Gestalt und seine Beziehungen

Krishna ist ewig jugendlich. Seine Körperfarbe gleicht einer frischen Regenwolke; er trägt Blumengirlanden und eine Pfauenfeder in seinem lockigen schwarzen Haar. Umgeben von seinen liebevollen Geweihten erwidert er ihre Zuneigung in unterschiedlichen Beziehungen.

Als kleines Kind bezaubert er die Bewohner Vrindavanas mit seinem liebenswerten und schelmischen Verhalten – etwa wenn er Butter stiehlt. Als Kuhhirtenjunge spielt er mit seinen Freunden, den Gopas. Als Jugendlicher gewinnt er durch seine unwiderstehliche Schönheit, seinen Charme und sein Flötenspiel die Herzen der Kuhhirtenmädchen, der Gopis. Als Freund und Lehrer unterweist er Arjuna, Uddhava und andere große Persönlichkeiten.

Das Zeugnis der Schriften

Große Persönlichkeiten der vedischen Überlieferung – darunter Brahma, Narada, Asita, Devala und Vyasadeva, der die Veden zusammenstellte – erkennen Krishna als die Höchste Person und die Absolute Wahrheit an. Auch Arjuna, zu dem Krishna die Bhagavad-gita sprach, bestätigt ihn als die ursprüngliche Quelle aller Energien und als denjenigen, von dem Schöpfung, Erhaltung und Auflösung der materiellen Welt ausgehen.

Gaudiya-Vaishnava-Tradition

Die sechs Goswamis von Vrindavana

Die sechs Goswamis gemeinsam in Vrindavana
Die sechs Goswamis von Vrindavana
Rupa Goswami Sanatana Goswami Jiva Goswami Gopala Bhatta Goswami Raghunatha Dasa Goswami Raghunatha Bhatta Goswami

Wer waren die sechs Goswamis?

Die sechs Goswamis waren eine Gruppe hochgelehrter und entsagungsvoller Geweihter Krishnas, die im ausgehenden 15. und im 16. Jahrhundert in Indien lebten und bedeutende Werke verfassten. Sie gehörten zu den wichtigsten Schülern Chaitanya Mahaprabhus.

Mehrere von ihnen stammten aus einflussreichen oder wohlhabenden Familien. Dennoch ließen sie Besitz, gesellschaftliche Stellung und politischen Einfluss zurück, um als wandernde Asketen zu leben. Sie widmeten sich dem Studium der vedischen Schriften und verfassten ausführliche philosophische Werke und Kommentare.

In Vrindavana entdeckten sie viele in Vergessenheit geratene Orte wieder, an denen Krishna seine Spiele offenbart hatte. Außerdem gründeten sie dort bedeutende Tempel, die bis heute von Pilgern aus aller Welt besucht werden.

Ihr Beitrag zur Bhakti-Tradition

Im Auftrag Chaitanya Mahaprabhus zeigten die Goswamis anhand der vedischen Schriften, dass Bhakti-Yoga – der liebevolle hingebungsvolle Dienst für Gott – den wesentlichen Kern aller vedischen Lehren bildet.

Ihre Schriften bilden einen großen Teil der philosophischen und schriftgemäßen Grundlage des Gaudiya-Vaishnavatums. Auf dieser Tradition beruht auch die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein, ISKCON, die weithin als Hare-Krishna-Bewegung bekannt ist.

Ihre unterschiedlichen Lebenswege

Die Brüder Rupa und Sanatana hatten zuvor als hochrangige Minister in der Regierung des Sultanats von Bengalen gedient. Ihr Neffe Jiva wird von manchen Sanskritgelehrten zu den größten Philosophen der indischen Geistesgeschichte gezählt.

Gopala Bhatta stammte aus einer angesehenen südindischen Familie. Der Vater und der Onkel Raghunatha Dasas gehörten zu den wohlhabendsten Landbesitzern ihrer Zeit. Raghunatha Bhatta studierte bei Rupa Goswami und war später mit der Tradition des berühmten Govindaji-Tempels in Vrindavana verbunden.

Was bedeutet „Goswami“? Das Sanskritwort go bedeutet hier „Sinne“, swami bedeutet „Meister“. Ein Goswami ist somit jemand, der seine Sinne beherrscht und sie in den Dienst Gottes stellt.

Sri Chaitanya Mahaprabhu

Wer ist Chaitanya Mahaprabhu?

Chaitanya Mahaprabhu singt mit seinen Begleitern im Sankirtana
Chaitanya Mahaprabhu beim gemeinsamen Sankirtana mit seinen Begleitern

Sein Leben und seine Bewegung

Chaitanya Mahaprabhu erschien gegen Ende des 15. Jahrhunderts in Mayapur im indischen Bundesstaat Westbengalen als ein Geweihter Krishnas. Er verbreitete den Sankirtana – das gemeinsame, öffentliche Singen der Namen Gottes – als den wirksamsten und zugleich zugänglichsten Weg, auf dem jeder Mensch spirituelle Vollkommenheit erlangen kann. Durch seinen Einfluss wurden viele bedeutende Religionsgelehrte Indiens und ihre Schüler selbst zu Geweihten Krishnas.

In seiner Jugend gründete Mahaprabhu in Navadvipa, damals einem der wichtigsten Bildungszentren Indiens, eine Sanskrit-Schule. Schon bald war er als außergewöhnlicher Gelehrter bekannt. Im Alter von 24 Jahren gab er sein bisheriges Leben auf und nahm den Lebensstand der Entsagung, Sannyasa, an. Danach reiste er durch weite Teile Indiens und ermutigte alle Menschen, denen er begegnete, den Hare-Krishna-Maha-Mantra zu singen.

Seine Schüler und Nachfolger verehren ihn – gestützt auf zahlreiche Aussagen der vedischen Schriften – als Krishna selbst, der in der Rolle seines eigenen Geweihten erschienen ist. Die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein, ISKCON, führt Chaitanya Mahaprabhus Sankirtana-Bewegung bis heute fort.

Seine Lehre

Durch seine demütige, heilige Persönlichkeit und seine tiefe Kenntnis der vedischen Schlussfolgerungen überzeugte Mahaprabhu auch namhafte Vertreter unpersönlicher Philosophien davon, dass Krishna-Bewusstsein – die liebevolle Hingabe an die Höchste Person – das höchste Ziel des Lebens ist.

In seinem Auftrag untersuchten die Sechs Goswamis von Vrindavana die vedischen Schriften eingehend. Sie zeigten anhand dieser Texte, dass Krishna-bhakti, der hingebungsvolle Dienst für Krishna, den wesentlichen Kern der vedischen Lehren bildet. Mahaprabhus ausführliche Gespräche mit seinen Geweihten, darunter Ramananda Raya und Sanatana Goswami, bilden eine wichtige philosophische und schriftgemäße Grundlage des Gaudiya-Vaishnavatums, das auch als Krishna-Bewusstsein bekannt ist.

Das Siksastaka

Chaitanya Mahaprabhu selbst hinterließ nur acht schriftliche Verse, das Siksastaka. Darin lehrt er, dass das Singen der Namen Gottes für alle Menschen, an jedem Ort, die einfachste und zugleich erhabenste spirituelle Praxis ist.

Er offenbarte außerdem außergewöhnliche Zeichen reiner Gottesliebe. Große Gelehrte unter seinen Nachfolgern, darunter die Sechs Goswamis, führten zahlreiche Schriftbelege dafür an, dass Chaitanya Mahaprabhu Krishna selbst ist, erschienen als sein eigener Geweihter.

Die besondere Gestalt des Herrn

Warum erscheint Krishna als Jagannatha?

Sri Jagannatha in festlicher Kleidung und mit Blumen geschmückt
Sri Jagannatha

König Indradyumna und die Bildgestalten

Die Puranas berichten, warum der Höchste Herr, Sri Krishna, in Puri-dhama als Daru-brahman – als das Absolute in einer Gestalt aus Holz – erscheint. König Indradyumna fand einst drei Holzstämme im Meer. Krishna selbst kam, als der göttliche Baumeister Vishvakarma verkleidet, zu ihm, um aus dem Holz die Bildgestalten anzufertigen.

Vishvakarma bat den König, ihn 21 Tage lang ungestört in einem geschlossenen Raum arbeiten zu lassen. Sollte jemand die Tür vorher öffnen, würden die Bildgestalten unvollendet bleiben.

Nach 15 Tagen war aus dem Raum kein Geräusch mehr zu hören. Königin Gundicha fürchtete, der alte Handwerker könne ohne Nahrung gestorben sein, und drängte den König, die Tür zu öffnen. Indradyumna wollte das Versprechen halten, gab ihrer Sorge schließlich jedoch nach. Als er die Tür öffnete, war der Handwerker verschwunden – und zu seinem großen Kummer schienen die Bildgestalten noch nicht vollendet zu sein.

Da erklang eine Stimme aus dem Unsichtbaren: „Sorge dich nicht. Weil du die Tür vor Ablauf der 21 Tage geöffnet und dein Versprechen nicht gehalten hast, werden die Bildgestalten in dieser Form bleiben. Du kannst nun mit ihrer Verehrung beginnen. Bitte Brahma, aus Brahma-loka zu kommen und sie feierlich zu installieren.“

Keine unvollständige Form

Auf den ersten Blick könnte es so wirken, als seien diese Formen des Herrn unvollständig. Deshalb gibt es unterschiedliche Deutungen: Manche sehen darin einen Hinweis auf das formlose Absolute, andere erkennen Ähnlichkeiten mit Buddha oder Bhairava. Einige empfinden die Gestalt als ungewöhnlich, während viele besonders Jagannathas großes Lächeln und seine liebevollen Augen verehren. Weil der Höchste die Quelle und Grundlage alles Seienden ist, können Menschen in seiner Gestalt sehr unterschiedliche Aspekte wahrnehmen.

Die Vaishnava-Tradition bewahrt jedoch noch eine tiefere Erklärung: Jagannatha, Baladeva und Subhadra sind weder entstellt noch unvollendet. Ihre Gestalten sind ewig und in sich vollkommen. Sie erschienen nicht erst, weil Königin Gundicha den König zum frühzeitigen Öffnen der Tür bewegte. Schon zuvor hatte Krishna diese außergewöhnliche Form seinen Geweihten offenbart.

Jagannatha wird auch Chakadola genannt – „der Herr mit den großen, runden Augen“. Barmherzig schenkt er allen seinen Darshan, seinen segensreichen Anblick. Die folgende Überlieferung beschreibt die liebevolle Beziehung zwischen dem Herrn und seinen Geweihten und erklärt, weshalb er in dieser besonderen Gestalt erscheint.

Krishnas Sehnsucht nach Vrindavana

Nachdem Krishna Mathura verlassen hatte, lebte er mit seinen 16.108 Königinnen in Dvaraka. Sie dienten ihm mit großer Liebe und Hingabe. Dennoch weilten Krishnas Gedanken immer wieder in Sri Vrindavana. Er erinnerte sich an die Bewohner von Vraja, besonders an die Gopas und Gopis, und an die liebevollen Spiele, die er mit ihnen erlebt hatte.

In der Trennung von Vrindavana schien Krishna manchmal alles um sich herum zu vergessen. Im Schlaf rief er: „Radhe! Radhe! Gopi! Gopi!“ Seine Königinnen fragten sich, was in Vrindavana geschehen war, dass ihr geliebter Herr diesen Ort und seine Bewohner niemals vergessen konnte.

Sie erfuhren, dass Mutter Rohini Krishnas Kindheit in Vrindavana miterlebt hatte und sich zu dieser Zeit in Dvaraka aufhielt. Eines Tages baten sie Rohini Mata, ihnen von Krishnas Jugend und seinen Spielen in Vraja zu erzählen.

Rohini erklärte: „Krishnas Spiele in Vrindavana sind so außergewöhnlich, dass selbst Krishna von ihren Schilderungen angezogen wird. Ich werde sie euch erzählen – jedoch nur unter einer Bedingung: Krishna und Balarama dürfen sie nicht hören. Sonst werden sie von überwältigenden Gefühlen ergriffen.“

Die Offenbarung ihrer ewigen Gestalt

Als Krishna und Balarama eines Tages an einer Versammlung in der Sudharma-Halle teilnahmen, kamen die Königinnen zusammen, um Rohinis Erzählungen zu hören. Subhadra stellte sich als Wächterin an die Tür und sollte ein Zeichen geben, falls ihre Brüder zurückkehrten.

Rohini begann, voller Freude von Krishnas Kindheit in Vrindavana zu erzählen. Ihre Worte waren so bezaubernd, dass die Königinnen ganz in das Hören versanken und ihre äußere Umgebung vergaßen. Auch Subhadra konnte sich der Wirkung dieser Erzählungen nicht entziehen und verlor sich vollkommen darin.

Krishna und Balarama spürten, dass Rohini gerade über ihre Spiele in Vrindavana sprach. Von unwiderstehlicher Sehnsucht erfüllt, verließen sie die Versammlung und eilten zu dem Saal. An der Tür stellten sie sich zu beiden Seiten Subhadras und lauschten ebenfalls.

Während die drei in die Erzählungen eintauchten, zeigten sich an ihren Körpern außergewöhnliche Zeichen spiritueller Ekstase. Ihre Augen wurden groß und weit, ihre Arme und Beine zogen sich in den Körper zurück. In diesem Zustand höchster Liebe – Mahabhava – offenbarten Krishna, Balarama und Subhadra jene Gestalten, die heute als Jagannatha, Baladeva und Subhadra verehrt werden.

In diesem Augenblick kam Narada Muni hinzu. Schon von Weitem sah er die drei wunderbaren Formen. Als er näher trat, nahmen Krishna, Balarama und Subhadra wieder ihre gewohnte Gestalt an. Narada tanzte voller Freude mit erhobenen Armen und rief: „Ich habe es gesehen! Mein lieber Herr, ich habe viele deiner erstaunlichen transzendentalen Formen gesehen, doch niemals zuvor diese wunderschöne Gestalt. Bitte offenbare sie an einem Ort, damit alle Menschen den Darshan dieser einzigartigen Erscheinung deines Mahabhava erhalten können.“

Um den Wunsch seines Geweihten Narada Muni zu erfüllen, offenbarte Krishna diese Gestalt auf ewig in Sri Kshetra, dem heiligen Purushottama-dhama – dem heutigen Jagannatha Puri.

Begriffserklärung: Darshan bezeichnet die segensreiche Begegnung mit der verehrten Bildgestalt. Mahabhava bedeutet die höchste, alles überwältigende Entfaltung göttlicher Liebe.

Über ISKCON

Was bedeutet Hare Krishna?

Die Hare-Krishna-Bewegung ist der gebräuchliche Name für die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKCON). Ihre Wurzeln liegen in den jahrtausendealten vedischen Schriften Indiens. Diese Texte bilden auch eine wichtige Grundlage für viele spirituelle Traditionen und verschiedene Wege des Yoga.

Im Mittelpunkt steht Bhakti-Yoga – der Weg der liebevollen Hingabe an Gott, der in dieser Tradition als Krishna verehrt wird. Dabei geht es darum, Spiritualität nicht nur zu studieren, sondern sie durch Meditation, Mantra-Singen, Gemeinschaft und einen bewussten Alltag lebendig werden zu lassen.

1965 brachte A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, von seinen Schülern liebevoll Srila Prabhupada genannt, diese Lehren in den Westen. Daraus entwickelte sich eine internationale Gemeinschaft mit Tempeln und Zentren auf der ganzen Welt.

2026 feiern wir bereits das 60-jährige Bestehen von ISKCON.

Geschichte in Kürze

ISKCON – wichtige Stationen

  1. Aufbruch: Srila Prabhupada reist mit dem Frachtschiff Jaladuta von Kalkutta in die Vereinigten Staaten.

  2. Gründung: In einem kleinen Ladenlokal auf der Lower East Side in New York entsteht die International Society for Krishna Consciousness.

  3. Ratha-Yatra: In San Francisco findet das erste Ratha-Yatra-Fest außerhalb Indiens statt.

  4. Erste Zentren: Neue Gemeinschaften und Tempel entstehen unter anderem in San Francisco, Los Angeles, Seattle, Boston und Montreal.

  5. Organisation: Die Governing Body Commission, kurz GBC, wird als leitendes Gremium eingerichtet. Zugleich beginnt der Aufbau bedeutender Pilgerzentren in Indien.

  6. Bücher: Srila Prabhupada gründet den Bhaktivedanta Book Trust, um seine Übersetzungen und Kommentare zu veröffentlichen.

  7. International: ISKCON hat sich inzwischen nach Kanada, Europa, Mexiko, Südamerika, Afrika und Indien ausgebreitet.

  8. Weltweite Gemeinschaft: Zum Zeitpunkt von Srila Prabhupadas Fortgang besteht ISKCON aus mehr als hundert Tempeln und Tausenden Schülern.

  9. Heute

    Lebendige Bewegung: ISKCON verbindet weltweit Tempel, ländliche Gemeinschaften, Bildungsangebote, vegetarische Restaurants und Hilfsprojekte.

Philosophie

Was sind unsere grundlegenden Lehren?

Die SeeleUnvergänglich, bewusst und von spiritueller Natur.
Der UrsprungAlles Leben ist mit der höchsten Quelle verbunden.
Der WegSpirituelle Erkenntnis wird im täglichen Leben erfahrbar.

Kurz zusammengefasst: Die Seele ist spirituell, der Körper materiell. Der Körper ist ein vorübergehendes Zuhause und Werkzeug der Seele; die Seele selbst wird weder geboren noch stirbt sie. Sie ist beständig, ursprünglich und der bewusste Lebensfunke im Körper.

Von Natur aus ist die Seele bewusst und erfüllt von Freude. Identifiziert sie sich jedoch vollständig mit dem Körper, hält sie das Vergängliche für ihr eigentliches Selbst. So vergisst sie ihre spirituelle Natur und sucht dauerhaftes Glück in Dingen, die nur zeitweise Freude schenken können.

Wie Sonnenstrahlen von der Sonne ausgehen, haben alle Seelen ihren Ursprung in einer höchsten Quelle. Die Veden sprechen von dieser letzten Wirklichkeit als Brahman, Narayana oder Krishna. Sie wird nicht nur als unpersönliche Energie verstanden, sondern als lebendiger Ursprung allen Seins – mit Schönheit, Mitgefühl und Liebe.

Alle Seelen tragen diese liebende Natur in sich, so wie ein Funke in kleinem Maß Wärme und Licht des Feuers besitzt. Manche wenden sich von ihrer ursprünglichen Beziehung zum Höchsten ab und machen ihre Erfahrungen in der materiellen Welt.

Im Laufe vieler Leben kann die Erinnerung an die eigene spirituelle Natur von zahlreichen Prägungen überlagert werden. Spirituelle Texte wie die Bhagavad-gita laden dazu ein, diese Verbindung neu zu entdecken. Wenn ihre Weisheit nicht nur gehört, sondern auch gelebt wird, kann das Herz wieder weich werden und die Seele zu ihrer ursprünglichen Beziehung zum Höchsten zurückfinden.

Meditation

Was bedeutet Meditation?

Meditation bedeutet, einen Gedanken für eine gewisse Zeit bewusst im Geist zu halten, ihn tief zu betrachten und schließlich ganz darin aufzugehen – ohne sich von anderen Gedanken forttragen zu lassen.

Die ursprünglichen Yoga-Schriften beschreiben den Geist als ständig in Bewegung. Ein Gedanke führt zum nächsten und daraus entsteht eine fortlaufende Kette. Manche Gedanken werden durch unsere aktuelle Umgebung und unsere Sinneseindrücke ausgelöst; andere tauchen scheinbar unerwartet aus tieferliegenden Erinnerungen und Erfahrungen auf.

Japa-Meditation zum Ausprobieren

Mantra & Kirtan

Warum singen wir Hare Krishna?

Ein zentraler Weg, unsere spirituelle Natur wiederzuentdecken, wird in den vedischen Schriften Yajna genannt. Gemeint ist eine bewusste Hinwendung: Das Leben kreist nicht mehr nur um die eigenen Wünsche, sondern richtet sich wieder auf Gott aus. Dazu können wir unsere Worte, unsere Fähigkeiten, unsere Zeit und auch unsere Mittel einsetzen – im Alltag ebenso wie in gemeinschaftlichen spirituellen Praktiken.

Die Veden beschreiben vier große Zeitalter und für jedes eine Form der spirituellen Praxis, die den jeweiligen Menschen und Lebensbedingungen besonders entspricht:

Satya-YugaMeditation über Vishnu im Herzen
Treta-YugaFeuerzeremonien und Opferhandlungen
Dvapara-YugaFeierliche Verehrung im Tempel
Kali-YugaDas Singen der heiligen Namen

Für das gegenwärtige Kali-Yuga gilt das Singen der Namen Gottes als besonders zugänglich und wirkungsvoll. Im Brihan-Naradiya Purana wird deshalb betont, dass in diesem Zeitalter der heilige Name Haris – Krishnas – der entscheidende spirituelle Weg ist.

Als Sri Chaitanya im 16. Jahrhundert in Indien wirkte, machte er das Singen der Namen Krishnas zum Mittelpunkt seiner Lehre: leise und persönlich als Meditation, zugleich aber auch gemeinsam, musikalisch und voller Freude als Kirtan. Diese Tradition prägt die Hare-Krishna-Bewegung bis heute.

Reinkarnation

Glauben wir an mehr als ein Leben?

Ja. Nach vedischem Verständnis endet der Weg der Seele nicht mit dem Tod des Körpers. Sind karmische Wirkungen und Bindungen am Ende eines Lebens noch nicht abgeschlossen, nimmt die Seele erneut Geburt an und setzt ihre Reise in einem anderen Körper fort. Dieser Vorgang wird Reinkarnation oder Seelenwanderung genannt.

In jedem Leben durchläuft der Körper verschiedene Phasen: Geburt, Kindheit, Jugend, Alter und schließlich Tod. Obwohl er sich fortwährend verändert, identifiziert sich die Seele immer wieder mit ihrer jeweiligen äußeren Situation – mit Geschlecht, Familie, Besitz, gesellschaftlicher Rolle oder sogar mit einer bestimmten Lebensform.

Die vedischen Schriften beschreiben, dass die Seele viele unterschiedliche Lebensformen durchwandern kann, bevor sie erneut einen menschlichen Körper erhält. So entsteht das Bild eines sich drehenden Rades wechselnder Körper – des Kreislaufs von Geburt und Tod.

ISKCON-Gründer

Eine kurze Biografie von Srila Prabhupada

Srila Prabhupada wurde 1896 unter dem Namen Abhay Charan in Kalkutta geboren. Zunächst führte er ein Familienleben und arbeitete als Unternehmer in der pharmazeutischen Branche.

Im Alter von 54 Jahren zog er sich zunehmend aus dem weltlichen Leben zurück, um sich ganz dem Studium, dem Schreiben und seiner spirituellen Aufgabe zu widmen. Er ging nach Vrindavan, einen der bedeutendsten Pilgerorte der Krishna-Tradition, und lebte dort unter einfachen Bedingungen im historischen Radha-Damodara-Tempel. 1959 nahm er den Lebensstand der Entsagung, Sannyasa, an. In dieser Zeit begann er mit seinem Lebenswerk: der mehrbändigen Übersetzung und Kommentierung des 18.000 Verse umfassenden Srimad-Bhagavatam.

1965 reiste Srila Prabhupada im Alter von 69 Jahren auf einem Frachtschiff in die Vereinigten Staaten. Als er New York erreichte, besaß er kaum Geld und kannte dort fast niemanden. Nach einem schwierigen ersten Jahr gründete er im Juli 1966 die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein, ISKCON.

Unter seiner persönlichen Leitung entwickelte sich innerhalb weniger Jahre eine weltweite Gemeinschaft mit mehr als hundert Tempeln, Schulen, Bildungszentren und landwirtschaftlichen Projekten. Trotz seines hohen Alters reiste Srila Prabhupada zwölfmal um die Welt, hielt Vorträge auf sechs Kontinenten und begleitete Tausende Menschen auf ihrem spirituellen Weg. Auch die traditionellen Ratha-Yatra-Feste wurden durch ihn in vielen internationalen Großstädten bekannt.

Ein besonderes Vermächtnis Srila Prabhupadas sind seine Bücher. In seinen Übersetzungen und Kommentaren macht er zentrale Werke der vedischen Literatur auf klare und zugleich tiefgründige Weise zugänglich. Ihre Authentizität, philosophische Tiefe und Verständlichkeit werden auch in akademischen Kreisen geschätzt; an zahlreichen Hochschulen und Universitäten dienen sie als Lehr- und Studienmaterial.

Seine Schriften sind inzwischen in mehr als 80 Sprachen erschienen. Um diese Werke zu veröffentlichen und weltweit zugänglich zu machen, gründete Srila Prabhupada 1972 den Bhaktivedanta Book Trust. Heute ist der BBT der weltweit größte Verlag für klassische vaishnavische Texte sowie Literatur über Bhakti-Yoga und die dazugehörige Philosophie.

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Wichtige Stationen

Srila Prabhupadas Lebensweg

  1. Geboren in Kalkutta, Indien.

  2. Begegnet seinem späteren spirituellen Meister erstmals auf einer Dachterrasse in Kalkutta.

  3. Wird Schüler seines Gurus Bhaktisiddhanta Sarasvati.

  4. Veröffentlicht die erste Ausgabe des Magazins Back to Godhead, das bis heute erscheint.

  5. Zieht nach Vrindavan und beginnt mit der Übersetzung seines großen Lebenswerks, des Srimad-Bhagavatam.

  6. Nimmt den Lebensstand der Entsagung, Sannyasa, an.

  7. Reist auf einem Frachtschiff nach Amerika und erleidet während der Überfahrt zwei Herzinfarkte.

  8. Gründet in New York die Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein, ISKCON.

  9. Verlässt diese Welt. Bis dahin hat er 108 Tempel gegründet und die Lehren des Krishna-Bewusstseins weltweit verbreitet.

Jeden Mittwoch

Bhagavad-gita-Abend

Gemeinsam lesen wir die Bhagavad-gita wie sie ist systematisch Vers für Vers. Der Vortrag bietet Raum für Erklärungen, Fragen und gemeinsamen Austausch.

  1. Anschließend
  2. Bhagavad-gita-Vortrag
  3. Danach
    Segnung von Lord Jagannatha
  4. Zum Abschluss

Gemeinsamer Kirtan

Gaura-Arati

Zur Gaura-Arati singen wir gemeinsam einen traditionellen Kirtan. Den vollständigen Songtext und die Übersetzung findest du auf KKSongs.

Songtext und Übersetzung ansehen

Gemeinsames Gebet

Nrsimha-Pranama

Nach der Gaura-Arati singen wir gemeinsam das Nrsimha-Pranama. Den vollständigen Songtext und die Übersetzung findest du auf KKSongs.

Songtext und Übersetzung ansehen

Was ist Prasadam?

Mit Liebe zubereitetes Essen

Prasadam bedeutet mit Liebe zubereitetes und Krishna geweihtes Essen.

Projektpartnerschaft

Dialog+

ISKCON Berlin e. V. ist Projektpartner bei Dialog+, der digitalen Lernplattform für Menschen, die sich in und für religiöse Gemeinschaften engagieren.

Zur Website von Dialog+

Praktische Unterstützung

FOOD FOR LIFE

Vier Helfer von FOOD FOR LIFE bei der Ausgabe warmer Mahlzeiten

Wann immer wir können, unterstützen wir das Projekt FOOD FOR LIFE von Youth United mit praktischer Hilfe. Jede Woche werden bis zu 300 Teller mit frisch gekochtem Essen an Menschen in Not verteilt. Wenn auch ihr das Projekt unterstützen möchtet, könnt ihr direkt für FOOD FOR LIFE spenden.

FOOD FOR LIFE unterstützen

Jeden Samstag und Sonntag

Morgenprogramm

Hier findet ihr eine Übersicht über die Lieder, die im Tempel gesungen werden: Playlist bei YouTube Music öffnen.

  1. Gurvastakam
  2. Nrsimha-Arati
  3. Tulasi-Arati, NOI, Sikshashtakam & die zehn Vergehen
  4. Sringara-Arati
  5. Guru-Puja
  6. Srimad-Bhagavatam-Vortrag
  7. Opferung
  8. Segnung
  9. Ende der Tempelreinigung

Jeden Samstag

Samstagsfest

  1. Kirtan
  2. Vortrag
  3. , & Segnung
  4. Tempelreinigung

Einmal im Monat

Kirtan-Tag

Herzlich willkommen zu unserem Kirtan-Tag! Von 14:00 bis 18:00 Uhr chanten wir vier Stunden lang durchgehend gemeinsam. Ihr könnt jederzeit dazukommen und wieder gehen.

  1. Samstag · 14:00–18:00 Uhr
  2. Samstag · 14:00–18:00 Uhr
  3. Samstag · 14:00–18:00 Uhr
  4. Samstag · 14:00–18:00 Uhr
  5. Samstag · 14:00–18:00 Uhr
  6. Samstag · 14:00–18:00 Uhr

Auch für ist gesorgt.

Besonderes Fest

10.11.26 Govardhan Puja 15:00 Uhr

Govardhan Puja mit einer festlich geschmückten Darstellung des Govardhana-Hügels
„Von allen Gottgeweihten ist dieser Govardhana-Hügel der beste! O meine Freunde, dieser Hügel versorgt Sri Krishna und Balarama sowie ihre Kälber, Kühe und Hirtenjungen mit allen Notwendigkeiten: trinkbarem Wasser, sehr weichem Gras, Höhlen, Früchten, Blumen und Wurzeln. Auf diese Weise erweist der Hügel [den Brüdern] seine Ehrerbietung, weil er glücklich berührt wird durch die Berührung ihrer Lotosfüße.“ Srimad-Bhagavatam (10.21.18)

Für Berlin berechnet

Vaishnava-Kalender

Ekadashi-Tage, die jeweiligen Zeiten zum Fastenbrechen und wichtige Feste – mit den für Berlin geltenden Daten und Uhrzeiten.

  1. Pasankusa EkadashiFastenbrechen am 23. Oktober · 07:46–11:07 Uhr
  2. Rama EkadashiFastenbrechen am 6. November · 07:11–10:17 Uhr
  3. Govardhana Puja
  4. Utthana EkadashiFastenbrechen am 21. November · 07:39–10:27 Uhr
  5. Utpanna EkadashiFastenbrechen am 5. Dezember · 07:59–10:37 Uhr

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ISKCON Berlin e. V.
Berliner Allee 209
13088 Berlin

Einzelvertretungsberechtigte Mitglieder des Vorstandes:
Johannes-Georg Hartz
Karl Schimkowski
Daniel Koch

Vereinsregister:
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg
Eintrag-Nr. VR 22442 B

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ISKCON Berlin e. V.
Berliner Allee 209
13088 Berlin
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Jagannath, Baladeva und Subhadra im Jagannatha-Tempel Berlin

Jagannatha-Tempel Berlin

Spirituelles Leben.Mitten in Berlin.

Ein offener Ort für Kirtan, Bhakti-Yoga, vedische Weisheit und echte Begegnung.

Kirtan im Jagannatha-Tempel Berlin vor dem Altar

Tempel & Gemeinschaft

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Gemeinsames Singen, Meditation, spiritueller Austausch und besondere Gäste prägen das Leben im Jagannatha-Tempel Berlin. Unsere Kirtans verbinden Musik und Mantra-Meditation; Vorträge zur Bhagavad-gita und anderen vedischen Schriften geben Raum für neue Gedanken und persönliche Fragen.

Der Tempel ist ein Ort für Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen. Ob du schon lange dabei bist oder uns gerade erst kennenlernst – hier kannst du Spiritualität gemeinsam mit anderen erleben.

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Der ISKCON-Gründer

Das Leben und Wirken von A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada.

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